Berufliche Entwicklung II

Stadt-Land Unterschiede


Jugendliche aus ländlichen Gebieten beginnen zwei Jahre nach der ersten Befragung eher mit einer beruflichen Ausbildung als Jugendliche, die in Städten wohnen. Zugleich besuchen Befragte aus Städten häufiger das Gymnasium. Mehr Infos findest du unter der Graphik!


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Mehr Infos zum Ergebnis:

Unsere Auswertungen zeigen, dass Männer und Frauen zunächst unterschiedliche Wege in ihrem beruflichen Werdegang einschlagen. Finden sich ähnliche Unterschiede je nachdem, ob man auf dem Land oder in der Stadt wohnt? Unterscheiden sich Jugendliche aus unterschiedlichen Gebieten in ihrer schulischen und beruflichen Entwicklung?

Anscheinend, wie unsere Auswertungen dazu zeigen. In städtischen Gegenden – also in Städten mit mindestens 75 000 Einwohnern – besucht in der 9. Klasse fast die Hälfte aller Befragten ein Gymnasium. Auf dem Land gehen die meisten auf eine Realschule (35%). Ein Jahr später ist das Grundmuster weitgehend unverändert. In ländlichen Gebieten hat ein etwas höherer Anteil an Befragten mit einer Ausbildung begonnen (7%) als in städtischen (4%). Allerdings sind diese Unterschiede eher gering ausgeprägt.

Bei der dritten Befragung sieht man, dass sich Jugendliche aus ländlichen Gebieten eher in einer Ausbildung befinden (37%) als Jugendliche aus der Stadt (22%). Zu diesem Zeitpunkt besucht die Hälfte aller Befragten auf dem Land ein Gymnasium. Das ist in etwa der gleiche Anteil wie in Städten zu Beginn unserer Befragung. Aber der generelle Stadt-Land-Unterschied in den Besuchszahlen für das Gymnasium hat sich im Vergleich zu den beiden vorherigen Jahren verringert und liegt nur noch bei 13 Prozentpunkten. In der ersten und zweiten Befragung unterschieden sich diese beiden Regionen noch um rund 20 Prozentpunkte. Dies ist ein Zeichen, dass die Stadt-Land-Unterschiede zwar existieren, in höheren Klassenstufen aber abnehmen.


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